Elli tanzt seit November 92, wurde 94 in Landau Landesmeister Rheinland Pfalz in der A1 mit ihrem damaligen Mann Peter, qualifizierte sich erstmalig 1995 zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse in Heiligenhafen mit Gewinn des Ostseepokals. Konsequentes Training mit Steve und Carol Powel in London, Privatstunden mit Dennis Trembley. Durch den Umzug nach Hamburg ging sie 1997 eine Tanzpartnerschaft mit Wolgang Daniel ein, mit dem sie, trainiert von Rudi Knaak, Werner Führer und Asis Kadjehnouri den Hamburger Meistertitel errang. Ihr erstes gemeinsames internationales Turnier war das zweitgrösste der Welt, die German Open Championchips, bei denen Sie auf Anhieb das Finale erreichten. Ein "Knieproblem" bescherte leider nach einem Jahr das "Aus" dieser erfolgreichen und sonnigen Tanzpartnerschaft.
Elli wartete dennoch auf Genesung Ihres "Lieblingstanzpartners" und füllte die Zeit des Wartens mit Stepptanz und Irish Tap auf den Spuren von Michael Flatley... aber Wollis Knie wollten einfach nicht mehr..
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2000, 2001 und 2002 in Folge wurde Elli abermals Hamburger Meisterin, diesmal mit Olaf Gahlke, der mit seiner 20jährigen Tanzerfahrung auf dem Parkett als Tänzer, Trainer und Wertungsrichter in Elli die perfekte Partnerin fand. "Oelli" (wie die Tanzsportszene Elli und Olli liebevoll abkürzte) entwickelte sich durch ein hartes Training mit Ihrem Coach Asis Kadjeh-Nouri schnell in eine positive Richtung: Sie krabbelten in der deutschen Rangliste unter die besten 6, wurden deutscher Vizemeister und waren (vor Tango) 3 Jahre vom deutschen Verband für die Weltmeisterschaften nominiert. Den Höhepunkt dieser Aerea erreichte Sie mit Erreichen des WM Finales in Turin, Italien wo die beiden vom japanischen Wertungsgericht auch eine eine im Vals bekamen.. Insgesamt, wie auch im Folgejahr wurden Sie 5. der Welt, mit Tendenz nach oben... es war aber immer harte Arbeit, neben dem Projekt Dance Affairs (wir sind im 11. Jahr) und als alleinerziehende Mutter zweier Söhne einen internationalen Spitzenplatzierung zu belegen. Oft trainierte sie nach getaner Arbeit, wenn die Kinder im Bett waren, noch abends spät.... wenn die Konkurrenz bereits schlief...

Seit Beginn Ihrer Tanzkarriere war der Tango Ihr Lieblingstanz, so musste sie irgendwann den "originalen", den argentinischen Tango entdecken. Dies passierte im August 2002, kurz vor dem legendären, international bekannten und beliebten Tangofestival Hamburgs. Sie nahm Privatstunden bei Alejandro Sanguineti und nannte fortan das Tanzen im Wettkampf Ihren Sport, - den Tango aber die Nahrung für die Seele. Tanzen nach Gefühl, ohne Regularien, ohne Choreografien, ohne Bewertung. Schnell wurde sie süchtig, wie alle "Tangomaniacs" die es packt. Einige Zeit trainierte sie parallel, - am Tage für die WM, ab Abend für das Herz... und entschloss sich für die nächste WM in Tschechien (für die sie bereits nominiert war) den Tango nicht im Stich zu lassen, denn als allein erziehende Mutter und Geschäftsfrau war beides zugleich einfach zuviel. Sie sagte die WM ab, legte die Wettkampfkleider nieder, ging dafür Tango tanzen und hat es bis heute nicht einmal bereut ...
Ab 2006 tanzt sie auch den argentinischen Tango professionell, indem sie als offizielle Tanzpartnererin von Alejandro Sanguineti diesen auf seinen Shows und Unterrichtseinheiten weltweit begleitet.




